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Wirkungsweise von SIAPTON

1.) Einleitung 

2.) Was sind Aminosäuren 

3.) Aufnahme von SIAPTON 

4.) Biostimulierende Wirkung 

5.) Regulation der Hormonaktivität 

6.) Verbesserter Transport von Mikronährstoffen 

7.) Verbesserte Wirkung von Pflanzenbehandlungsmitteln

1.) Einleitung

Die Erfolgsgeschichte Siapton’s® beginnt bereits Anfang der 70er Jahre, als erstmals eine   völlig neuartige Pflanzennahrung auf Aminosäurenbasis entwickelt und auf Betreiben der Firma J. Christoffel jr., Trier, als eigener Düngemitteltyp im deutschen Düngemittelrecht eingetragen wurde.  

In den vergangenen Jahren wurde SIAPTON intensiv wissenschaftlich bearbeitet. Durch das exakte Versuchswesen und Praxiserfahrungen konnten sehr exakte Anwendungsempfehlungen für die einzelnen Kulturen abgeleitet werden.

Inzwischen wird SIAPTON weltweit vertrieben und ist in allen wichtigen Kulturen zu einem unverzichtbaren Produkt geworden. 

Zum Erfolg von SIAPTON haben sicherlich mehrere Gründe beigetragen; neben dem Zwang   zu immer höherer Wirtschaftlichkeit sicherlich auch ein höheres Umweltbewusstsein.

SIAPTON wird in einem technisch aufwendigem Hydrolyseverfahren hergestellt und zeichnet sich durch eine für das Pflanzenwachstum optimale Zusammensetzung aus. SIAPTON besitzt einen Gehalt von über 700g Aminosäuren und kurzkettigen Eiweißbausteinen pro Liter. Der hohe Gehalt an freien Aminosäuren, welche für die Wirkung sehr wichtig sind, liegt bei ca. 10%

 

 

2.) Was sind Aminosäuren ?

Aminosäuren sind die Bausteine der Eiweiße und damit Grundlage allen Lebens. Für den Stoffwechsel der Pflanze kommt Ihnen eine zentrale Bedeutung zu. Die Aminosäuren stellen einen großen Teil der leicht löslichen organischen Stickstoffverbindungen der Pflanze dar. 

Etwa 25 verschiedene Aminosäuren sind als Bausteine pflanzlicher Eiweiße nachgewiesen.

Alle Aminosäuren besitzen den gleichen Grundaufbau. Aminosäuren sind durch mindestens eine Amino [NH2]- und eine Carboxyl [COOH]- Gruppe charakterisiert.

Pflanzen können Aminosäuren umbauen und unter Abspaltung von Wasser zu längeren Molekülen verketten. Je nach Anzahl der Amino­säureglieder spricht man dann von Dipeptiden (2), Tripeptiden (3), bei einer langen Kette von vielen Aminosäuren von Poly­peptiden und Eiweißen.

 

Transport und Umbau der Aminosäuren, INRA Paris


 
Radioaktive Markierung der Aminosäuren Siaptons  mittels C-14 Methode, Applikation auf ein Blatt einer Tomatenpflanze, vollständige Pflanzenanalyse 8 Stunden nach der Applikation, (d.p.m. X 10-3)  

 

3.) Aufnahme von SIAPTON

Die Aminosäuren und kurzkettigen Peptide von SIAPTON werden wissenschaftlich nachgewiesen über das Blatt und über die Wurzel der Pflanze aufgenommen.

In der Pflanze werden die Aminosäuren interzellulär und durch das Phloem (Siebröhren) zu den Orten des Verbrauchs transportiert. Aminosäuren werden in der Pflanze besonders dort benötigt, wo Zellteilungen stattfinden und Wachstum erfolgt bzw. an den Stellen im pflanzlichen Organismus an denen besondere Anforderungen an den Stoffwechsel gestellt werden. (z.B. im Vegetationskegel, in der Blüten und Fruchtanlage, bei Anlage des Reservekörpers etc.).

Am Ort des Verbrauchs angelangt werden die Aminosäuren entweder direkt oder nach Umbau (z. B. durch Transanimierung) in pflanzeneigene Proteine eingebaut oder direkt zur oder Kohlenhydratbildung verwendet. 

Der dargestellte Versuch zeigt dieses sehr eindrucksvoll. 

 

 

4.) Biostimulierende Wirkung und  Antistresswirkung

Durch die Aktivierung des Enzymsystems hilft Siapton Pflanzen Streßsituationen wie Kälte, Trockenheit und Pflanzenschutzmaßnahmen besser zu überwinden (Antistresswirkung). Die Aktivierung des NAD*-GDH Enzymsystems durch Siapton wurde bereits 1978 in einem umfangreichen wissenschaftlichem Versuch nachgewiesen.

Dank des hohen Gehaltes an speziellen Aminosäuren wie Prolin, Hydroprolin und Glycin fördert SIAPTON die Ausbildung der Zellwände und des Chlorophylls.

 Exakte Versuche des Frauenhofer- Institutes für Toxikologie und Aerosolforschung, Schmallenberg bestätigen eine Steigerung der Vitalität bei jungen Fichtenkulturen unter Freilandbedingungen, die auf eine Steigerung der Photosyntheseleistung durch SIAPTON zurückgeführt werden.

 Von verschiedenen Forschungsanstalten liegen in allen wichtigen Kulturen zahlreiche erfolgreiche praxisnahe Versuche vor, bei denen durch SIAPTON erhebliche Zuwächse an Qualität und Ertrag erreicht wurden. Bekannt sind u.a. die Versuche der Forschungsanstalt Geisenheim gegen Scharka und die Versuche der LVA Weinsberg in Erdbeeren.

 

Scharkaversuche mit SIAPTON   Forschungsanstalt Geisenheim

5.) Regulation der Hormonaktivität

SIAPTON enthält keine Wachstumsregulatoren wirkt aber regulierend. SIAPTON stimuliert die Zellproduktion (Wachstumsaktivierung), Erhöht die Pollenvitalität und die Befruchtungsrate.

Besonders hervorzuheben ist der stimulierende Charakter Siaptons beim Birnbaum bei der die Befruchtung relativ langsam abläuft. Nach Viti kann Siapton durch einen besseren Ernährungszustand das Keimpotential des Pollens signifikant verbessern (vgl. Viti, die Befruchtung, Làrboricuture fruitiere, Ausgabe 446, 1992)

 

         

 

 

 

Versuche zur Verbesserung des Pollenschlauchwachstum mit SIAPTON

            (ohne Siapton)                          (mit Siapton)

Pollenschlauchwachstum (durch den Griffel) 24, 48 und 72 Stunden nach der Bestäubung ( 0= Narbe, 1= Fruchtknoten ): Quelle Làrboricuture fruitiere, Ausgabe 446, 1992 (auszugsweise)  

Birne

Pfirsich

.

Aprikose

  

 

6.) Verbesserter Transport von Mikonährstoffen

Das spezielle Verhältnis zwischen freien Aminosäuren und kurzkettigen Peptiden bewirkt die Bildung von Chelaten (Komplexe mit Metallionen) die den Transport und Aufnahme von Nährelementen erheblich verbessert.

 

Effekt einer Düngung von SIAPTON im Kombination mit Mg auf einem Mg- Mangelsubstrat bei Mais in %  


 
Quelle: Popov M., Plant Growth Regulators, Institute of Plant Physiologie, Proceedings of the third international symposium on plant growth regulators, 1985  

 

7.) Verbesserte Wirkung von Pflanzenbehandlungsmitteln:

Siapton wird aufgrund seiner guten Haft- und Netzmittelwirkung in Kombination mit Pflanzenschutzmitteln angewendet. Siapton senkt die Oberflächenspannung und sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der Wirkstoffe auf der Blattoberfläche. Hierdurch wird die Wirkungssicherheit von Pflanzenschutzmitteln deutlich erhöht

 
    

 

 

 

 

 

Effect of Siapton on the activity of fungicides, W. Cortellini and P. Maini, (auszugsweise)  

 

 
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